Interview mit dem chinesischen RWTH-Studenten Qingke Xiang Die Aachener sind sehr offen und hilfsbereit
Ich bin in Aachen sehr glücklich. Ursprünglich komme ich aus Wuhan in China.
Qingke Xiang
- geb. 1984 in Wuhan/ China, 4,2 Millionen Einwohner
- Informatik-Student an der RWTH Aachen
Zuerst habe ich Informatik an der Tongji-Universität in Shanghai studiert. Dort lernte ich in einem einjährigen Deutsch-Kurs die deutsche Sprache, Kultur und Mentalität kennen. Von den „Deutschen Tugenden“ Pünktlichkeit und Planungstalent war ich sofort begeistert. Ich entschloss mich, mein Studium in Deutschland fortzuführen, das Land kennenzulernen und gleichzeitig meine Sprachkenntnisse und Berufsaussichten zu verbessern.
2005 erhielt ich mein Visum. Die Entscheidung für die RWTH Aachen fiel schnell, schließlich ist sie in China sehr bekannt – schon der Vorsitzende der chinesischen Akademie hat hier promoviert.
In Aachen hat mir das International Office der RWTH von Beginn an zur Seite gestanden. In der Einführungswoche habe ich wichtige Informationen zum Studium und Leben in Deutschland bekommen. Von hier aus werden auch Ausflüge mit allen ausländischen Studierenden organisiert. Und bei Sprachproblemen und Behördengängen hat mir das International Office schon oft weitergeholfen.
Mich fasziniert die Grenzlage
An der Stadt hat mich besonders die Grenzlage und die historische Altstadt fasziniert. Ich wünschte, ich könnte diese einmal meiner Familie zeigen. Die Aachener sind sehr offen und hilfsbereit. Auch das Leben ist hier viel entspannter als in dem riesigen Wuhan.
Meine Aachen Highlights:
- Ruhiges Bahnen-Ziehen in der Westschwimmhalle
- Studenten-Fitnesscenter
- Die Altstadt mit Dom und Rathaus
- Dreiländerpunkt
- Monschau
Im Studentenwohnheim wohne ich mit Menschen unterschiedlicher Nationen zusammen. Einmal im Monat kochen wir alle gemeinsam, das ist immer ein schönes Fest. Das Studium in Aachen ist viel freier als in Shanghai. Auch auf Teamarbeit wird hier mehr Wert gelegt.
Neben meinem Studium stelle ich für chinesische Firmen den Kontakt zur IHK her, dolmetsche und gebe Informationen über Aachen weiter. Ich liebe es, wenn ich Zeit habe, in der Westschwimmhalle oder im Hochschulfitnesscenter Sport zu treiben.
Mein Diplom werde ich voraussichtlich 2010 bekommen, danach möchte ich gerne in den USA weiter forschen. Aber Aachen und die RWTH werde ich garantiert nicht vergessen.
Meine Tipps für internationale Studierende
- Knüpft bei Partys und bei der Teamarbeit Kontakte zu den deutschen Studierenden
- Nehmt die Angebote des International Office wahr
- Wohnt im Studentenwohnheim
- Lernt die Sprache so früh und gut wie möglich
Lust auf mehr
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