Universitätsklinikum Aachen High-Tech unter Denkmalschutz

Am Persischen Golf genießen sie Star-Status, die Orthopäden des Aachener Universitätsklinikums (UKA).

UKA in Zahlen

  • 34 Kliniken
  • 23 Institute
  • 45.000 PatientInnen jährlich
  • 200.000 ambulante PatientInnen
  • 1400 Betten

Aus Kuwait, Katar, den Vereinigten Emiraten, Saudi-Arabien oder dem Oman reisen die Patienten an, um sich hier im Zentrum für Hochleistungsmedizin operieren zu lassen. An der Moskwa, in Russlands Hauptstadt, gelten vor allem die Chirurgen des Klinikums als Koryphäen. Über derlei hochrangige Kontakte kommen jährlich rund 1000 ausländische Patienten ins UKA nach Aachen. Magisch anziehend wirkt daneben auch der Ruf der Aachener Thermalquellen. Viele bringen ihre Familien mit und kombinieren Operation, Nachsorge und Reha-Maßnahmen mit Shopping-Touren und touristischen Ausflügen ins Dreiländereck.

Krankenhaus in High-Tech-Architektur

Doch das UKA ist nicht nur in medizinischer Hinsicht Spitze. Es gilt auch als bedeutendstes Zeugnis der High-Tech-Architektur in Deutschland und steht bauhistorisch gesehen in einer Reihe mit dem Centre Pompidou in Paris oder dem Lloyds-Gebäude in London. Weltweit einmalig: ein Krankenhaus in High-Tech-Architektur. Ergänzt wurde die Architektur durch die 2011 in Betrieb genommene „Rettende Hand“, der neuen Hubschrauberlandeplattform. In 15 Metern Höhe schwebt sie frei über dem Vorplatz des Klinikums. Auf 1.200 m² finden zwei Hubschrauber Platz. Dank eines Schrägaufzugs entfällt das Umbetten der Patienten und sie können innerhalb einer Minute in die Notaufnahme gebracht werden. Minuten, die Leben retten. 2008 wurde das UKA unter Denkmalschutz gestellt.

Es wirkt mit seinen Türmen, Rohren und Gitterwerken inmitten der Grün- und Parkanlagen heute noch futuristisch, obwohl es vor mehr als einem Vierteljahrhundert eröffnet wurde. Und bietet Joggern, Golfern oder Radfahrern immer wieder imposante Anblicke: golden gefärbt in der Abendsonne oder als schwarzer Schattenriss im Nebel.

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Weblinks

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