Aachener Süßigkeiten Brötchen mit Streusel

Er ist ein richtiger Europäer: der Reisfladen. Grenzüberschreitend ist er im gesamten Dreiländereck zu Hause. Natürlich auch in Aachen.

Poschweck

  • traditionelles Aachener Osterbrot
  • mit Zucker, Rosinen, Butter und Nüssen verfeinert
  • wird zum Ende der Fastenzeit gebacken
  • erste Erwähnung: 1547
  • ursprünglich als “Freibrot” verschenkt
  • seit 1888 in den Aachener Bäckereien zu kaufen

Einheimische sowie Zugereiste lieben diesen süßen Milchreis, der im Ofen goldgelb überbacken wird und auf der Zunge zergeht. Es gibt die belgische Variante (mit mehr Eiern) und die einheimische (eher schaumig).

Aachener Bäckereien bieten Spitzenqualitäten und jede hat ihr eigenes Rezept. Obstfläden mit Kirschen oder Aprikosen belegt, aber auch mit Apfel-Birnen-Mus bestrichen sind ebenfalls jederzeit eine Kaffeepause wert.

Von Poschweck bis Streuselbrötchen

Auch zu Ostern lieben die Maasländer von Aachen über Maastricht bis Lüttich dasselbe, nämlich den „Poschweck“, ein süßes Brot. Mit echt Aachener Leberwurst bestrichen oder auch mit der guten belgischen Pastete, die man entweder persönlich aus Eupen oder Malmedy importiert oder bei einem Aachener Metzger seines Vertrauens ersteht.

Das Streuselbrötchen hingegen gibt es nur in Aachen: süße Brötchen, die auf der Oberseite dick mit knusprigen Streuseln bedeckt sind. Sie schmecken immer – zum Frühstück, zum Nachmittagskaffee, oder einfach so zwischendurch.

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